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Die Rallye

Einführung   Etappen   Übernachtung   Essen  Teilnehmerzahl   Vorraussetzungen   Service   Medizin   Anmeldung

Die Rallye Berlin-Breslau ist eine Abenteuerrallye - im wahrsten Sinne des Wortes. Sie wird ausschließlich von hoch geländegängigen Fahrzeugen - in den Klassen Motorräder, Geländewagen und LKW die jeweils getrennt gewertet werden - gefahren.

Die Rallye wird in 7 Etappen innerhalb einer Woche ausgetragen. Diese führt zum überwiegenden Teil über  Übungsgelände der Truppen des ehemaligen Warschauer Vertrages: hunderte Kilometer lange Panzerstraßen, sumpfige Passagen und tiefe Schlammlöcher sowie Wasserdurchfahrten über eine Gesamtstrecke von ca. 1.500 km. Durch die geschickte Routenführung des Veranstalters Breitengrad° sind kaum Verbindungsetappen vonnöten, sodass praktisch nur in schwerem Gelände gefahren wird.

Übernachtet wird zumeist in polnischen Mititärcamps in selbst mitgebrachtem Camping-Equipment. Im krassen Gegensatz zu den ersten Veranstaltungsjahren sind mittlerweile in vielen Camps sanitäre Anlagen auf "westlichem" Niveau vorhanden, sodass der "Spatengang" oftmals erspart bleibt und es kann sogar geduscht werden. Ein Luxus den man zu schätzen weiß, wenn man teilweise bis zu 16 Stunden hinter'm Lenkrad geklemmt hat, bei heißen Temperaturen von 30° und mehr...

Für das Essen sorgt der RRCS (Residence Rallye Catering Service), der begleitet die BB-Rallye schon seit '95. Herzhaftes Frühstück, ein Lunch-Paket und ein warmes Abendessen sind im Startgeld enthalten und ausgesprochen ausgewogen und lecker!

In den vergangenen Jahren hat sich die Teilnehmerzahl stets weiter erhöht: Die "Breslau" erfreut sich allergrößter Beliebtheit bei Amateuren und Profis. 2004 waren es 41 LKW, 117 PKW und 70 Motorräder. Viele Teilnehmer sind "Wiederholungstäter", denn wenn es jemand einmal erwischt hat, lässt es ihn so schnell nicht wieder los...

Was sind die Vorraussetzungen für die Teilnahme an der Breslau?

Die Rallye ist eine lizenzfreie Amateur-Fahrer Rallye, d.h., darf von jedermann mit gültiger Fahrerlaubnis gefahren werden. Preisgelder o.ä. sind vom Veranstalter nicht ausgesetzt - es geht nur um die Ehre... und um's Nachhausekommen - mit nicht allzu ramponiertem Auto.

Also, der Fahrzeugtyp ist praktisch egal, einmal war sogar ein FIAT PANDA 4x4 dabei. Ein absolutes Muss: Allradantrieb (4x4), somit ist jeder noch-so-kleine Geländewagen ist grundsätzlich geeignet. Ein vernünftiges Gelände-Reifenprofil und ein erhöhter Ansaugpunkt (min. 1 m !!!) sind weitere Vorraussetzungen. Die Fahrzeuge durchlaufen beim Start eine technische Abnahme und müssen zugelassen und verkehrssicher sein, außerdem darf kein Ölverlust o.ä. vorhanden sein. Bergegurte, Sturzhelme und Feuerlöscher sind Pflicht, empfohlen wird eine Winde und ein geeigneter genauer Wegstreckenzähler "Tripmaster".

Und Sie brauchen eine gute Woche Zeit Ende Juni (Die Rallye beginnt traditionell immer am letzen Wochenende im Juni)

Technische Hilfe  wird vom Veranstalter geleistet, jedoch sollten unbedingt fahrzeugspezifische Ersatzteile mitgeführt werden. Die Jungs vom Service können improvisieren: Manche Sachen halten nach einer Reparatur besser, als jemals zuvor. Keine Angst: Wenn ein Fahrzeug auf der Strecke "verreckt" wird es gegen Abend vom "Lumpensammler", der als letzter die Strecke abfährt, geborgen und ins Camp geschleppt.

Auch ein aufwendiger, medizinischer Service begleitet den Rallye-Tross. Medical Teams, ebenfalls in Geländewagen, sind stets in der Nähe - für den Fall der Fälle.

Wenn Sie sich anmelden möchten oder einfach nur weitere Informationen möchten, können Sie sich auch direkt an den Veranstalter wenden: www.breitengrad.com

 

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